Die Woche auf Kuschelkirche: nochmal richtig

Liebe Abonnentinnen und Abonnenten,

in der letzten Woche hat die "Kuschelkirche" ein technisches Update bekommen. Das hat dazu geführt, dass der Newsletter heute zweimal - aber beide Male nicht richtig versandt wurde. Vor allem haben sich einige ältere Youtube-Links dazwischengemogelt. Entschuldigung!

Hier kommt nochmal die aktuelle richtige Übersicht. Und dann hoffe ich, dass es ab nächsten Sonntag wieder richtig funktioniert.

Viele Grüße

Heiko Kuschel

veröffentlicht in: Schweinfurt-evangelisch.de am
Das Evang- Luth. Dekanat Schweinfurt lud wieder zum zentralen Festgottesdienst

Schweinfurt. Schon die ersten Orgeltöne in der voll besetzten St. Johanniskirche ließen erahnen, dass dieser Gottesdienst etwas Besonderes werden würde: Der international bekannte Konzertorganist Konstantin Volostnov, seit wenigen Tagen auch Organist an St. Johannis, beeindruckte mit einer virtuosen Bach-Fantasie über „Komm, Heiliger Geist, Herre Gott“. Dabei ließ er die vielfältigen klanglichen Möglichkeiten der Orgel eindrucksvoll zur Geltung kommen.

Dekan Oliver Bruckmann begrüßte die Gottesdienst-Gemeinde und die zahlreichen geladenen Gäste aus Politik, Gesellschaft und Kirche. „Sich an den Tisch des anderen setzen“ lautete das Motto des Gottesdienstes. Ganz in diesem Sinne begrüßte Bruckmann auch den katholischen Priester Prof. Dr. Martin Ebner, der bis zu seinem Ruhestand unter anderem in Mainz und Bonn Neues Testament gelehrt hatte. Mittlerweile wohne dieser sogar näher an der evangelischen Kirche als er selbst, bemerkte Bruckmann mit einem Augenzwinkern.

Selbstverständlich gebe es Unterschiede zwischen den Konfessionen, aber „die Einheit wächst, wo wir einander begegnen und gemeinsam von Christus Zeugnis geben“

Für einen weiteren musikalischen Höhepunkt sorgte der Evangelische Posaunenchor mit einer doppelchörigen Madrigal von Hans Leo Hassler (1564–1612). Der Wechsel der beiden Klanggruppen verlieh dem Stück eine besondere Lebendigkeit. Vor der Predigt war erneut Konstantin Volostnov an der Orgel zu hören. Seine Fantasie von Johannes Matthias Michel (*1962) über „Ein feste Burg ist unser Gott“ spannte einen weiten Klangbogen: von feinsten, beinahe zarten Tönen bis hin zu kraftvollen Passagen, die den Kirchenraum erfüllten.